Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Grippaler Infekt

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Grippaler Infekt

Links zu Grippaler Infekt

„Wir gegen Viren“ – Hygienetipps zur Vorbeugung eines grippalen Infekts
www.wir-gegen-viren.de

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen Patienteninformation: Merkblatt Erkältung
www.gesundheitsinformation.de

Kinderärzte im Netz
www.kinderaerzte-im-netz.de

„Patientenleitlinie Halsschmerzen der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)“
leitlinien.degam.de

Internisten im Netz
www.internisten-im-netz.de

26. November 2018
Von einer chronischen Bronchitis spricht man erst, wenn die Beschwerden über zwei Jahre hinweg mindestens drei Monate im Jahr auftreten.
  
13. Dezember 2017
Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, auf eine gesunde Ernährung zu achten und sich regelmäßig zu bewegen, um das Immunsystem zu stärken.
  
08. Juni 2016
Für Menschen mit chronischem Husten ist es wichtig, spezielle Techniken für das richtige Husten zu erlernen. Um festsitzenden Schleim zu lösen, eignet sich z. B. das Huffing.
  
31. Mar 2016
Ein grippaler Infekt – umgangssprachlich häufig auch als Erkältung oder Grippe bezeichnet – ist ein Sammelbegriff für Infektionskrankheiten, die meist von Viren verursacht werden und die in der Regel die oberen Atemwege, genauer gesagt die Schleimhäute von Nase, Hals und/oder Bronchien, betreffen.
  
09. Dezember 2015
Beschwerden, die durch akute Atemwegserkrankungen verursacht werden, können mithilfe einer Inhalationstherapie gelindert werden. Grund hierfür ist, dass diese gezielt die Schleimhäute befeuchtet und so der zähe Schleim gelöst wird.
  
Therapie Grippaler Infekt

Eine ursächliche Therapie ist nicht möglich, da die Erreger viralen Ursprungs sind. Das Ziel der Therapie eines grippalen Infektes ist es vor allem, die Symptome zu lindern. Dampfbäder und Medikamente können bei der Lösung des Schleims unterstützen, Nasensprays den Schnupfen oder Tabletten die Kopfschmerzen lindern. Davon abgesehen, kann ausreichend Ruhe dem Immunsystem helfen, die Viren zu bekämpfen.

Antibiotika werden bei einem grippalen Infekt meist nur eingesetzt, wenn es zu einer Superinfektion unter Beteiligung von Bakterien gekommen ist. Auch eine Impfung kann im Gegensatz zur Grippe einem grippalen Infekt kaum vorbeugen, da es viele unterschiedliche Erreger gibt.

Diagnose Grippaler Infekt

Ein grippaler Infekt kann in der Regel über die Krankheitsgeschichte, die Symptomatik und die Untersuchung diagnostiziert werden. Bei einem grippalen Infekt treten die Symptome oft nacheinander auf und der Infekt verläuft im Gegensatz zur Grippe, die zumeist recht plötzlich auftritt und auch oft länger dauert, in mehreren Stadien. Typische Symptome wie Schnupfen, Husten, Hals- und Kopfschmerzen, die sich nach und nach entwickeln, sprechen für die Diagnose eines grippalen Infektes, die schließlich auch mit einer körperlichen Untersuchung bestätigt werden kann.

Generell kann der grippale Infekt von der Grippe aufgrund des längeren Verlaufs und der ausgeprägteren Symptome abgegrenzt werden.

Der grippale Infekt ist von der sogenannten echten Grippe abzugrenzen. Zwar werden beide durch Viren verursacht, die Grippe jedoch wird vom Influenza-Virus verursacht und kann schwerer verlaufen. Ein grippaler Infekt bezeichnet eine Infektion der Atemwege, dabei kann die Nase, der Hals und die Lunge – hier insbesondere die Bronchien – betroffen sein. Die Symptome wie Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten können einzeln auftreten, aber auch gemeinsam.

Der grippale Infekt trifft oft Kinder, deren Immunsystem noch nicht komplett ausgebildet ist, oder immungeschwächte Menschen. Grippale Infekte treten vermehrt in der zweiten Jahreshälfte auf, da nicht nur die Immunabwehr wetterbedingt häufig geschwächt ist, sondern die Viren sich bei kaltem Wetter gut vermehren können.